Koordination

Koordination
Koordination 2017-09-14T05:54:46+00:00

Akteure für ein Vorhaben ins Boot holen

In den verschiedenen Projekten sind meist Institutionen und Interessengruppen unterschiedlicher Couleur vertreten, die miteinander vernetzt und untereinander abgestimmt werden müssen.

Der ehrliche und offene Umgang mit allen Beteiligten bildet die Grundlage unserer Arbeit. So fördern wir den Dialog über Moderationsprozesse und einem Team-Ansatz. So kommt es im Fall von Interessenskonflikten leichter zu tragfähigen Kompromissen.

Hinreichende Praxiserfahrung in der Vermittlung zwischen Behörden, Kostenträgern und Aktivisten ersehen Sie in unserer Referenzliste. Zudem beantworten wir Ihnen Ihre Fragen gern im Einzelfall.

Beispiel: Beschilderung von Wanderwegen in Großschutzgebieten
Im Rahmen der Convention on Diversity (CBD), dem internationalen Übereinkommen für den Erhalt der biologischen Vielfalt, wird aktuell ein globales Netz effektiv gemanagter und ökologisch repräsentativer nationaler und regionaler Schutzgebiete geschaffen.
Bei der Umsetzung der „Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ in Deutschland kommt vor allem ihrer Dachmarke, den Nationalen Naturlandschaften, eine besondere Rolle zu. Unter diesem Dach treten die deutschen Großschutzgebiete gemeinsam auf, um sich mit ihren konkreten Visionen und Aktionsfeldern einzubringen.
Der Naturpark Münden im Zentrum Deutschlands wurde als Vorreiter ausgewählt, um Besuchern den Aufenthalt in den Naturgebieten bewusster zu machen.
Auf der Basis von Round Tables mit den regionalen Vertretern der Wanderer sowie den nationalen Vertretern der Großschutzgebiete innerhalb der Dachmarke haben wir dieses Pilotprojekt durchgeführt und ein Konzept erarbeitet, welches als Grundlage für die Beschilderung von Wanderwegen in deutschen Großschutzgebieten dienen kann.

Beispiel: Natur erleben an Kanuanlegern an Werra, Fulda und Weser
Die Bootsanleger an Werra, Fulda und Weser im Landkreis Göttingen wurden neu ausgebaut. In diesem Rahmen sollten ortsnah Informationstafeln zu Natur und Infrastruktur für die Kanuten aufgestellt werden. Dazu wurden das Layout und die Inhalte mit den zuständigen Touristikverbänden sowie dem Naturschutz und der Galerie Göttinger Land koordiniert und in Tafeln umgesetzt.

Beispiel: Besucher-Informationssystem der Naturschutzgebiete in Schleswig Holstein
Das Land Schleswig-Holstein hat es sich zum Ziel gesetzt für seine Naturschutzgebiete zu werben und dafür ein einheitliches Besucherinformationssystem (BIS) zu entwickeln.
Hierfür haben wir das BIS weiterentwickelt und für über 23 Naturschutzgebiete die Öffentlichkeitsarbeit übernommen. Auch die PR-Arbeit der Integrierten Stationen in Schleswig-Holstein haben wir begleitet und koordiniert, indem wir die zuständigen Naturschutzbehörden, die Verbände und das Land Schleswig-Holstein mit ihren Interessen und fachlichen Wünschen „unter einen Hut gebracht“ haben.

Beispiel: Umweltatlas Wattenmeer
Die Ökosystemforschung Wattenmeer war ein viele Jahre andauerndes und zahlreiche Institutionen umfassendes Forschungsprojekt. Schließlich sollten die Ergebnisse für die Öffentlichkeit in einem Umweltatlas Wattenmeer für Niedersachsen und für Schleswig Holstein zusammengefasst werden.
Wir haben für dieses Projekt das Land Niedersachsen vertreten und über 100 Wissenschaftler und Institutionen koordiniert sowie die Abstimmungen mit dem Umweltbundesamt und betroffenen Nationalparken durchgeführt. Aus diesem Konsens sind die Inhalte für den Atlas entstanden.